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 Wissen der alten Mythen

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Manu
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BeitragThema: Wissen der alten Mythen   Mi 19 Nov 2008, 17:48

Verschiedene Autoren der Paläo-SETI haben in ihren Veröffentlichungen in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder auf Parallelen zwischen verschiedenen globalen Mythen von der Entstehung der Welt und des Menschen zu modernen Erkentnissen hingewiesen.Tatsächlich aber zeigt sich aber bei der Beschäftigung mit Legenden von der Erschaffung der Welt immer wieder, dass diese uralten Mythen auch moderne Kenntnisse der Naturwissenschaft anklingen lassen können. Einige dieser Überlieferungen sind dabei erstaunlich korrekt.
So etwa schildert das außerbiblische Buch "Ezechiel der Tragiker", dass Moses angeblich vom Sinai in den Himmel entrückt wurde und Moses "der Erde ganze Rundung, zugleich der Erde Tiefen und des Himmels Höhen.“ (Verse 68-78) erblickt haben will.Auch in einer Schöpfungslegende der Römer, die vor rund 2000 Jahren der Dichter Ovid (41 v. Chr. Bis 18 n. Chr.) niederschrieb, erfahren wir Erstaunliches. So berichtet Ovid davon, dass am Anfang der Welt das Chaos als "eine rohe und ungegliederte Masse" und als "nichts als träges Gewicht, und geballt am nämlichen Orte" existierte. Weiter heißt es dann:
"Als so der Gott, wer immer es war, die Materie geordnet, so sie zerteilt und die Teile zu wirklichen Gliedern gestaltet, ballte er gleich zu Beginn die Erde, damit sie auf jeder Seite sich gänzlich gleiche, zur Form einer riesigen Kugel."
Diese Aussage legt nahe, dass schon vor 2000 Jahren folgerichtig bekannt gewesen sein muss, dass die Erde Kugelgestalt hat.
Eine nicht minder erstaunliche Aussage, die moderne Kenntnisse der Kosmologie unserer Ahnen beweist, stammt aus Indien. In dem großen Epos Mahabharata erfahren wir, dass der Eposheld Ardjuna unter "Donner" von einem fliegenden Wagen (Vimaana genannt) der Göttin Indra in dem Himmel entrückt wurde. Und bei dieser Reise in den göttlichen Himmel machte er beiläufig eine interessante Feststellung, von der es im Mahabharata heißt:

"Als er nun dem Bezirke nahte, der unsichtbar den Sterblichen, Erdenwandlern, sah Himmelswagen er zu Tausenden. Dort scheint die Sonne nicht, Mond nicht, dort glänzt das Feuer nicht, sondern im eigenen Glanz leuchtet da, durch edler Tatkraft, was als Sternengestalt unten auf der Erde gesehen wird, ob großer Ferne gleich Lampen, obwohl es große Körper sind."

Die Deutlichkeit dieser Aussage ist fast schon erschreckend. Es ist schlicht ein Irrtum anzunehmen, dass unsere Ahnen keine korrekten Kenntnisse vom Aufbau des Universums hatten. Wir sehen, dass selbst bekannt war, dass die Sterne oder wenigstens die Planeten unseres Systems "große Körper sind".

Auch in der bekannten Schrift des Propheten Henoch (äthiopisch) stoßen wir auf eine seltsame Bemerkung. Als der Prophet in den Himmel entrückt wurde und dort zu einem gläsernen und feurigen Haus gebracht wurde, heißt es: "Und ich trat ein in jenes Haus, das heiß wie Feuer und kalt wie Schnee war; darin war keine Lebensluft vorhanden; mich umwehte Furcht, und zittern packte mich." Ist dies ein Hinweis auf die Erkenntnis, dass das Universum ein luftleerer Raum ist?

Auch in der griechischen Apokalypse des Baruch finden wir einen ähnlichen Hinweis. Als Baruch von einem Engel von der Erde genommen wurde gelang er zu einem seltsamen Ort an dem es keinen Windhauch gab:
"Und er nahm mich und brachte mich dahin, wo der Himmel befestigt ist, und wo ein Strom war, den niemand zu durchschreiten wagt, wo nicht der fernste Windhauch ist, von allen gottgeschaffenen Winden.

Ein Mythos von P’an-Ku, der zwischen dem dritten und sechsten Jahrhundert im Süden Chinas populär war, berichtet zusätzlich, dass dieser Gott einstmals aus dem "großen Weltenei" entsprungen sei. Diese "Ei" beherbergte das Chaos und in diesem ungeordneten Wirrwarr schwamm der Embryo von P’an-Ku. Als der Gott das Licht der neuen Welt erblickte, war er "viermal so groß wie ein Mensch heute" und begann sogleich mit seiner Arbeit. Neben der Schaffung von Gebirgen, Flüssen und anderen Dingen schulte er auch die Menschheit:

"Er lehrte die Menschheit, Boote zu bauen, zeigte ihr, wie man Brücken über Flüsse anlegt und verriet ihr die Geheimnisse der Edelsteine."

Auch hier also Lehrmeister als Götter aus dem All. Auch das Prinzip des Chaos am Anfang aller Dinge ist ein globales Detail in den religiösen Weltbildern unserer Ahnen. Die Griechen kannten es, die Bibel beschreibt es und erwähnt die Trennung von Himmel und Erde, die Chinesen wissen davon und viele andere Völker scheinbar ebenso.

Die Japaner beschreiben in ihrer Chronik Kojiki (dem "Bericht über die alten Dinge"), der 712 nach Christus von Futo no Yasumaro niedergeschrieben wurde und als älteste Chronik Japans gilt, dieses ungeordnete Chaos. Der Edelmann Yasumaro schrieb darin nieder, dass "das Chaos angefangen hatte, sich zu verdichten" und die Erde sich vom Himmel trennte.

Und der ähnliche Mythos Nihongi aus Japan ergänzt, dass in der "chaotischen Masse (...) ein Keim" des Lebens vorhanden war. Aus diesem Urzustand des Universums bildeten sich zuerst der Himmel aus dem "leichten" Material und danach die Erde aus den "schweren und trüben" Elementen. Und irgendwann, so weiß es die Schöpfungsgeschichte nach dem Nihongi, war es nach der Erschaffung verschiedener Dinge auf der Erde Zeit für einen Menschen:

"Wir haben nun schon das Land Oho-ya-shima nebst Bergen, Flüssen, Kräutern und Bäumen erzeugt. Warum sollten wir nicht jemanden erzeugen, welcher der Herr der Welt sei?"
Fraglos lohnt es sich, in den Mythen der Völker "zwischen den Zeilen" zu lesen. Schon diese wenigen Beispiele legen nahe, dass moderne Kenntnisse von dem wahren Aufbau des Alls oder auch von der Entstehung des Universums aus einer Art Ur-Chaos nicht unbedingt uns modernen Menschen der Wissenschaft zugesprochen werden muss.

Schon in der Vergangenheit war den Menschen mehr bekannt, als die Wissenschaft ihnen heute zuspricht.
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