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 Runen - Das Yoga des Westens

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Manu
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Anzahl der Beiträge : 45
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BeitragThema: Runen - Das Yoga des Westens   Do 30 Okt 2008, 12:52

Seit eh und je versucht die Menschheit die Welt zu ergründen und sie zu verstehen. Eine Sammlung der Lebens-Erkenntnisse, die den Vorfahren eigen waren, ist fast in jeder Kultur zu fi nden. Das Beobachten der Natur und ihrer mächtigen Kräfte verlieh den naturverbundenen Völkern ein Wissen, das ihnen das Überleben sicherte.

Dieses Wissen sollte erhalten bleiben, damit auch die nachkommenden Generationen einen Nutzen davon hatten. Was wäre wohl effi zienter gewesen – in einer Zeit in der es noch keine Bücher gab – als dieses Wissen in Geschichten einzupacken? Erzählungen mit Göttern, Riesen und Naturwesen, Märchen die jeder versteht und weitererzählt?

Nicht nur Mythen sind entstanden. Die Naturkräfte und Gesetzmässigkeiten wurden auch in Symbole und in Schriftzeichen festgehalten. Im Laufe der Zeit rückten aber leider die Träger dieser Weisheiten in den Vordergrund. – wohl, weil sich die Erkenntnisse nicht jedem erschlossen. – Durch diesen Fokus bildeten sich Kulte und Religionen. Die ursprünglichen Botschaften verblassten.
In manchen Religionen sind die alten Weisheiten dennoch gut erhalten und vermögen die Menschen heute noch mit ihren Wurzeln des Seins rückzuverbinden. Yoga beispielsweise vermag in seiner vollständigen Übungsform das Körperbewusstsein zu vertiefen, die Psyche auszugleichen und das geistige Bewusstsein zu erweitern.
Als Europäer können wir diese Praktiken auch anwenden, werden damit jedoch nicht fähig sein, eine Resonanz in den geistig-spirituellen Ebenen zu erzeugen. Der Grund liegt darin, dass wir in unseren Genen alt-germanische Lebensstrukturen haben, die sich wesentlich von den fernöstlichen unterscheiden.
Geistiges Gut der Ahnen ging verloren

Hier liegt in einer gewissen Weise auch unser Drama. Wir Europäer haben keine geistige Verbindung mehr mit unseren Ahnen, denn durch die Bekehrung zum Christentum ging uns unser ureigenes geistiges Gut verloren. Was auch immer dieser „neue“ Glaube an Gutem und weniger Gutem brachte, es entsprach nicht dem „Bio-Code“ des Nord- Europäers. Aus dieser Sicht und in anbetracht der grossen Orientierungslosigkeit, die heutzutage unter den Menschen herrscht, bekommt die Frage nach unseren Wurzeln eine erhebliche Bedeutung.
Erhalten geblieben sind uns nur zwei Überlieferungen. Die erste ist die Sammlung der Lieder der Helden- und Göttersagen der Edda, eines der bedeutendsten Zeugnisse altnordischer Kultur. Das zweite sind die von den Gebrüdern Grimm gesammelten Märchen, die in verschlüsselter Form alte Weisheiten enthalten. Wer aber versteht noch die Mysterien, die in den Liedern besungen werden oder die verborgene Symbolik, die sich in den archentypischen Figuren der Märchen verbirgt?

Die Kraft der Runen

Das Übungssystem, welches auf Körper- Seele-Geist-Ebene wirkt, dient der Selbstfi ndung und erinnert in gewisser Weise an das fernöstliche Yoga. Allerdings mit einem auf unseren Kulturkreis abgestimmten Charakter. Über das Runenstellen erschliesst sich dem Praktizierenden seine innere Welt. Er nimmt wahr, wie es pulsiert, wie es kreiert, wie es waltet, er wird eins mit sich selbst und bettet sich im Fluss des Lebensstroms. Jede der 18 Runen ist einem Organsystem zugeordnet (siehe Tabelle). Jede einzelne Rune kann somit ganz gezielt, nebst der Stärkung des Kraftprinzipes, auch zur Vitalisierung eines Organs eingesetzt werden. Die Runenform wird zuerst mit dem Körper nachgestellt. Dann folgen 10 bis 15 Atemkreise. Das Atemschema variiert von Rune zu Rune.
Nun werden die körperlichen Funktionen und psychischen Analogien der Organe nachempfunden.Diese Impulse werden bewusst gesetzt. Der Übende fühlt nach. Was empfi nde ich? Was für Bilder steigen in mir auf? Was für Regungen nehme ich wahr? Nun folgt das Visualisieren der entsprechenden Farbe, die nach und nach auf die Organe gelegt wird. Nach einer Weile entsteht die Ergänzungsfarbe oder sie wird dazu gelegt. Diese wirken regulierend auf der Seelen-Ebene. Das Singen der Rune folgt einem vorgegebenen Tonschema, was ein Vibrieren und Durchwärmen der Organe bewirkt. Das Singen der Rune, wie das laute Lesen des Runenvers, beleben nun die geistige Ebene.
Das Mitschwingen mit dem gesprochenen Wort vermag über den Wortstamm eine Brücke zu den Urahnen zu bilden. Die ganze Übung ermöglicht eine Erinnerung an die Lebensgesetze in allen Daseins- Ebenen.

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